Die Trauben hingen hoch für die Herren der Tennisgemeinschaft (TG) Spvgg Niedersachsen/FC Schwalbe Döhren am ersten Spieltag der Winterrunde in der Bezirksklasse. Beim DTV Hannover III kassierte die Mannschaft von Trainer Ralf Pötter eine 2:4-Niederlage.
Nach Aussage von Teamchef Christoph Knief ging das Ergebnis gegen einen starken Kontrahenten in Ordnung, Im Optimalfall wäre auch ein Remis möglich gewesen. Dies unterstreichen die zahlreichen engen Spielverläufe, die in der Halle im Zooviertel zu beobachten waren.
Louis Knüpling agierte an Position vier aufschlagstark und trug zu einer gut anzusehenden Begegnung bei. Am Ende zog er nur knapp mit 6:7 und 4:6 den Kürzeren. Parallel dazu zeigte Mark-Alexander Jung mit seinem sicheren Partner ein Match auf hohem Niveau. Nach rund zwei Stunden Spielzeit verlor Jung knapp mit 4:10 im dritten Satz.
Gegen einen mit rund 200 km/h Geschwindigkeit aufschlagenden Gegner benötigte Son Tam Vo zunächst etwas Anlaufzeit, steigerte sich im zweiten Durchgang aber erheblich, schaffte aber keinen Satzgewinn. Das Spitzeneinzel mit Kapitän Knief wurde dann zu einem echten Krimi. Nach einem 6:4 im ersten Satz verlor der Döhrener zunächst etwas den Faden und unterlag mit 1:6. Im Matchtiebreak war er aber nervenstark auf der Höhe, spielte seine mentale Stärke und spielerische Klasse aus und holte mit 10:8 den ersten Punktgewinn für das Team von der Schützenallee.
In den Doppeln boten Knief/Vo eine sehr ansprechende Partie und verloren den ersten Durchgang trotz weiterer Spielbälle in der entscheidenden Phase mit 3:6. Der zweite Satz gegen die starken Gastgeber verlief dann mit 2:6 etwas glatter. Ein mehr als hochkarätiges Doppel für diese Spielklasse lieferten sich parallel dazu Jung/Knüpling mit ihren Gegnern. Jeder Satz verlief auf Ausgenhöhe und blieb spannend bis zum letzten Punkt. So wehrten die Döhrener sowohl im zweiten als auch im dritten Durchgang Matchbälle ab und bogen die Partie mit 5:7, 7:6 und 11:9 durch eine Energieleistung auf ihre Seite.
So konnten die Döhrener Herren trotz der Auftaktniederlage mit einem positiven Gefühl die überaus kurze Heimreise antreten.
Frank Glaubitz